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— “Der Untergang von Florenz”

“Der Untergang von Florenz”
veröffentlicht: 7. November 2017 (Band I), 17. März 2019 (Band II)


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  1. Hintergrund
  2. Leseprobe
  3. Veranstaltungen

1. Hintergrund

Auszug aus dem Nachwort (von Lukas Hochholzer)

Die Arbeiten zu diesem Roman begannen im Sommer 2017 und der erste Band erschien noch im selben Jahr. Es sollten aber mehr als anderthalb Jahre vergehen, bis ich mich endlich an die Fortsetzung, die aufgrund des offenen Endes des ersten Teils, sowieso mehr als nötig war, wagte. Das Schreiben für dieses Erstlingswerk war nicht immer leicht, einige Tage erschien es mehr wie eine lästige Pflicht, die ich mir selbst auferlegt hatte, um einen Fortschritt in der Wortanzahl zu erreichen. Andere Male kamen meine Finger hingegen gar nicht mehr dazu, auf die Tasten zu tippen, da mein Kopf voller Ideen war und sich die Sätze wie Magie von selbst formten. Leider war es nicht immer möglich, alle Gedanken einzubauen, da sie durch bessere Überlegungen ersetzt wurden oder einfach in der Informationsflut untergingen. Ich wusste zwar meistens, wie sich die Geschichte unmittelbar weiterentwickeln würde, doch hatte ich nie einen Plan von Anfang zu Ende. In diesem Sinne habe ich die Handlung mehr entdeckt, als festgelegt. […]

[…] „Der Untergang von Florenz“ war für mich ein Experiment in so vielen Bereichen, dass es nachträglich meine Perspektive auf das eine oder andere verändert hat. Und es war nur der Anfang meiner Reise …

2. Leseprobe

aus “Der Untergang von Florenz (Zweiter Band)” (Lukas Hochholzer), Kap. 17 (S. 167-168)

Ich wachte heute erst am späten Morgen, schon fast zur Mittagszeit, auf. Die Bettlaken, in die ich mich letzte Nacht einwickelte, waren getränkt in Schweiß. Es war ein sehr unruhiger Schlaf, ich wachte ein paar Mal auf, hatte fürchterliche Albträume und fühlte mich noch immer fertig und alles andere als ausgeschlafen. Irgendwie häufte sich in letzter Zeit die Anzahl der Nächte, in denen ich unangenehm schlief, das Bild von Robertos Leiche in meinem Kopf sollte dieser besorglichen Entwicklung wohl nicht positiv entgegensteuern.
In der ganzen ersten Tageshälfte versuchte ich mich abzulenken, meinen Kopf frei zu bekommen, Energie zu tanken, doch es gelang mir bei bestem Willen einfach nicht. Irgendwann beschloss ich dann, etwas frische Luft zu schnappen und einen kleinen Spaziergang den Berg hinab durch das Dorf zu unternehmen. Ich wollte einfach auf andere Gedanken kommen und diese Beschäftigung sollte mir dabei helfen.
Als ich mein Haus verließ, stand die Sonne im Zenit und ich durfte trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit noch etwas Wärme und Licht verspüren. Ich war es gewohnt, dass die Luft hier oben in dieser beschaulichen, wenig befahrenen und dünn besiedelten Gegend sehr frisch war, doch heute konnte ich tatsächlich noch eine Steigerung dieses angenehmen Gefühls, frei durchatmen zu können, feststellen. Es ging mir schon allein dadurch um einiges besser und ich wagte sogar, einen langen Marsch bis zum Fuße des Berges auf mich zu nehmen, auch wenn ich dann später, die gesamte Strecke wieder bergauf zurückgehen müsste.
Während ich diese schmale Serpentinenstraße hinabstieg, wurde mir bewusst, wie harmonisch doch alles sein könnte, wenn man nur die positiven Gedanken zulassen würde und die negativen nicht zu sehr in den Vordergrund stellen würde. Natürlich war mir bewusst, dass man nicht all seine Probleme einfach ausblenden sollte, da man sich sonst selbst belügen würde, doch gleichzeitig dachte ich mir, dass viele Sorgen, die wir Menschen uns machen, doch völlig unbegründet wären und über sie nachzudenken, sinnlos und zeitraubend wäre. Durch diesen intensiven Gedankenfluss war mir gar nicht aufgefallen, dass ich schon einen Großteil des Weges zurückgelegt hatte. Normalerweise hätte sich diese Distanz wie eine Ewigkeit angefühlt, doch dieses Mal verging die Zeit wie im Flug.
Unten im Tal gab es eine Kreuzung, von der zwei Straßen in kleinere Orte führten und eine Hauptstraße in Richtung Stadt verlief. Etwas davor gab es eine kleinere Tankstelle, die auch ein Geschäft beinhaltete. Da ich sowieso noch nichts gegessen hatte, beschloss ich, mir eine kleine Mahlzeit zu holen.

3. Veranstaltungen

Am 26. April 2019 fand eine Lesung meines Romans “Der Untergang von Florenz” in der NMS Stadl-Paura statt. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei der Marktgemeinde Stadl-Paura und der Gemeindebücherei bedanken!